Kennzahlen & Steuerung

Makler-Kennzahlen: die 9 Zahlen für Ihr Büro.

Neun Kennzahlen zeigen, wo im Weg vom Website-Besuch zum Notartermin etwas verloren geht, und zusammen ersetzen sie das Bauchgefühl.

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Symbolbild (KI-Bild): Kennzahlen-Dashboard eines MaklerbürosAI Visual

Eine Zahl je Stufe bis zum Notartermin.

Jede Kennzahl beantwortet eine andere Frage im Trichter.

01

Anfragequote

Anfragen ÷ Besucher der Bewertungsseite × 100, etwa 6 bei 150 Besuchern = 4 %. Sinkt sie, liegt es meist an Rechner oder Formular.

02

Cost per Lead

Marketingkosten ÷ Anfragen, etwa 480 € bei 12 Anfragen = 40 € je Lead. Steigt er über Wochen, ist meist die Zielgruppe zu breit.

03

Erreichungsquote

Anteil der Anfragen, die Sie in fünf Minuten erreichen, etwa 9 von 12 = 75 %. Jede Minute mehr kostet Termine.

04

Terminquote

Erstgespräche ÷ erreichte Anfragen, etwa 5 von 9 = 56 %. Bleibt sie niedrig, liegt es am Gespräch.

05

Alleinauftragsquote

Alleinaufträge ÷ Erstgespräche, etwa 2 von 5 = 40 %. Sie zeigt, wie gut das Gespräch vorbereitet war.

06

Vermarktungsdauer

Tage vom Alleinauftrag bis zur ersten verbindlichen Kaufzusage, etwa 34 Tage bei einer Eigentumswohnung in mittlerer Lage. Wird sie länger, stimmt meist der Preis nicht.

07

Time-to-Notar

Tage vom Alleinauftrag bis zum Notartermin, etwa 58 Tage bei einer Doppelhaushälfte. Je kürzer, desto weniger Rückzieher.

08

Cost per Abschluss

Marketingkosten ÷ Notartermine, etwa 2.400 € bei 4 Abschlüssen = 600 €. Diese Zahl entscheidet über die Wirtschaftlichkeit.

09

Bewertungsquote

Anteil der Mandate, aus denen eine Google-Bewertung wird, etwa 3 von 5 = 60 %. Sie entsteht im Umgang mit dem Mandat.

Eine Woche zeigt einen Ausschlag, vier zeigen einen Trend.

WocheAnfragenErreichungsquoteTermineAlleinaufträgeCost per Lead
Woche 31888 %4142 €
Woche 321191 %6237 €
Woche 33683 %3055 €
Woche 341392 %7333 €

Woche 33 sieht schlecht aus, mit weniger Anfragen und 55 € Cost per Lead. Woche 34 liegt wieder über dem Schnitt, bei gleichem Aufbau und gleicher Zielgruppe.

Bauchgefühl ist die teuerste Kennzahl.

Es kostet erst später: in einer Preissenkung nach einer schwachen Woche oder einem Budget, das steigt, ohne dass jemand den Cost per Lead kennt.

Beweis

Bei RIEGEL Immobilien landet jede Anfrage mit Quelle im System. In den ersten drei Monaten nach dem Relaunch kamen neun zusätzliche Mandate dazu.

Fallstudie RIEGEL Immobilien lesen

Was Sie vor dem ersten Gespräch wissen wollen.

Nein. Starten Sie mit Anfragequote, Terminquote und Alleinauftragsquote. Die übrigen ergänzen Sie, sobald ein CRM die Zahlen mitschreibt.

Wöchentlich. Ein Monat verwischt die Schwankungen, an denen Sie Ausreißer von Mustern unterscheiden.

Eine Woche ist kein Trend, wie Woche 33 in der Tabelle zeigt. Reagieren Sie erst, wenn sich die Abweichung über drei bis vier Wochen hält.

Für den Einstieg reicht eine Tabelle mit Datum, Quelle und Ergebnis je Anfrage. Ab zweistellig vielen Anfragen im Monat erfasst ein CRM sie automatisch.

Der nächste Schritt

Bauen wir Ihren Wochenbericht.

Alle Bausteine stehen im Immobilienmarketing-Hub, den Cost per Lead senken Sie mit Performance-Marketing für Makler, wann aus den Zahlen die erste Einstellung folgt, lesen Sie unter Maklerbüro skalieren.

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